Udaipur und Agra

4 11 2016

Nach doch einigen sehr intensiven und interessanten Tagen ging es für mich mit weiter nach Udaipur. Und wie manchmal so ist beim Reisen braucht man Hier und Da auch mal Ruhe und Entspannung…die hab ich mir dort geholt, hab es mir in einem netten Hostel ausserhlab des Zentrums bequem gemacht, hab vorallem abends die Promenade am See und das Essen dort genossen, habe viel gelesen, einen Kochkurs gemacht und einfach mal versucht das zu verarbeiten was ich bis dahin bereits in Indien gesehen und erlebt hatte. Natürlich habe ich mir auch die Stadt an sich und den Udaipur Palace angeschaut – aber vorallem ging es darum die Akku etwas aufzuladen denn schliesslich standen mit dem Taj Mahal und dem Holi Fest nochmal richtige Highlights vor der Tür πŸ˜‰

Nach 4 Tagen in Udaipur ging es dann mit dem Bus weiter nach Agra – mit dem Nachtbus der mir wohl für immer im Gedächtnis bleiben sollte. Auf Grund des anstehenden Holi Festes waren die meiste Schlafbusse ausgebucht sodass ich nur noch einen Sitzplatz im Bus bekommen konnte. An sich kein Problem, nur war der Sitz so seltsam konzipiert das ich kaum drauf sitzen konnte. Während also manche Inder auf dem Boden sitzend platzgenommen hatten und auf dem Smartphone das Cricket-Spiel zwischen Indien und Pakistan verfolgt haben, hab ich aus meinen großen Rucksack mein Handtuch genommen, es in den Gang gelegt (der Ganz war mit harten Plastikkunstrasen ausgeleget der höllisch weh tat), es mir darauf β€žbequemβ€œ gemacht und meinen kleinen Rucksack als Kopfkissen benutzt…so habe ich dann versucht zu schlafen während der Bus gefühlt alle 30 Minuten gehalten hat um das Dach noch mehr zu beladen πŸ˜€ In Agra um 6 Uhr angekommen war ich fix und fertig….mein Zimmer/Bett im Zostel war natürlich noch nicht bezugsfertig aber da mir ein frisches Handtuch und eine Dusche angeboten wurden und es danach im klimatisierten Speiseraum dann noch ein Masalla Omelett und einen Mango-Lassi gab ging es mir danach wieder wunderbar πŸ˜€ An dem Tag habe ich dann noch eine kleine Tour zum Baby Taj und in den Garten gegenübes Taj Mahal gemacht. Auch wenn man schon etlische Bilder des Taj Mahal gesehen hat…..wenn man es mit eigenen Augen sieht haut es einen trotzdem nochmal um. Am Tag drauf sind wir dann super früh aufgestanden um uns Tickets für das Tah Majal zu sichern und relativ früh reinzukommen. Zum Einen weil es morgens noch eträgliche Temperaturen sind und zum Anderen weil man je voller es wird öfter selbst zum Fotomotiv wird als das man Fotos machen kann πŸ˜› Also haben wir ca 3 Stunden am Morgen im und um das Taj Mahal verbracht bevor wir zum Mittagsschlaf zurück ins Hostel sind. Nachmittags haben wir dann ein wenig im Garten des Hostels gechillt und sind dann nochmal eine kleine Runde durch Agra gelaufen um dann pünkltich zum Abendessen auf einer Dachterasse mit wunderbaren Blick auf das Taj Mahal zu Abend zu essen πŸ˜€



Jaisalmer

4 11 2016

Nach einem stärkenden Abendessen in Jodhpur ging es dann an den Bahnmhof um dort den Zug nach Jaisalmer zu nehmen. Ich habe mein Abteil mit einer indischen Familie geteilt und nachdem ich dann nahezu alle Ihre Köstlichkeiten probiert habe (man ist ja kein Unmensch) hab ich mich auch direkt auf meiner Liege zum schlafen gelegt. Relativ früh (glaub es war so gegen 5 Uhr morgens) waren wir dann auch bereits in Jaisalmer und wurden freundlicherweise von einem Mitarbeiter unseres Hostels abgeholt. Da wir unsere Zimmer noch nicht beziehen konnten haben wir es uns zunächst auf dem Dach unseres Hostels mit einem Masala Chai bequem gemacht: Auf der einen Seite das Jaisalmer Fort, auf der anderen Seite der Sonnenaufgang nahe der Wüste….ein Tag kann definitiv schlimmer beginnen πŸ˜›

Nachdem wir dann auch noch in Ruhe gegessen hatten und uns eine Dusche gegönnt haben ging es für uns los ins Fort. Das Fort an sich ist im Gegensatz zu den vorherigen bewohnt, sodass man wunderbar durch die kleinen Gassen spazieren konnte und an jeder Ecke was Interessantes zu sehen bekam. Die Kombination aus dem sandsteinfarbigen Fort, den bunten Türen und Tüchern war einfach wieder mal ein wundervoller Blickfang. Nachdem wir dann im Fort zu Mittag gegessen haben haben wir noch einen Spaziergang zum Gadisagar See gemacht und sind dann zurück in Richtung Hostel um dort zu Abend zu essen. Am nächsten Tag sollte es dann nämlich wieder früh losgehen – für uns stand eine zweitätige Kamelsafari durch die Thar-Wüste auf dem Programm.

Also ging es morgens zunächst mit dem Jeep etwa eine Stunde in Richtung Wüste wo wir dann von unseren Guides und unseren Kamelen begrüsst wurden πŸ˜‰ Für mich war es das erste mal auf einem Kamel und ich muss schon sagen: Die Viecher sind riesig πŸ˜€ Und auch garnicht mal soooo bequem – zumindest tat am zweiten Tag mein Hintern doch sehr weh πŸ˜‰ Der Beginn der Tour führte uns noch durch mit kleinen Büschen leicht bewachsene Ecken doch je länger wir unterwegs waren desto β€žtrostloserβ€œ und trockener wurde alles. Teilweise war auch tatsächlich nur Sand in Sicht. Mittags haben wir dann in der prallen Hitze eine ordentliche Pause gemacht – die fand im Haus eines unserer Guides statt. Wir bekamen wie immer mehr als genug zu Essen und auch Tee bis zum Abwinken. Nach der ausgiebigen Pause ging es dann nochmal weiter bis wir an einer schönen Sanddüne gehalten haben…unserem Essens- und Schlafplatz für die Nacht. Also wurde nochmal lecker für uns gekocht und nachdem jeder von uns ein großes Bier getrunken hatte haben wir dann unter dem Sternenhimmel in der Wüste genächtigt πŸ˜€

Der darauffolgende Tag war im Endeffekt eine Kopie des ersten Tages nur eben zurück…und das mein Hintern wirkich ohne Ende geschmerzt hat πŸ˜€ πŸ˜€ Ich war zeitweise kurz davor lieber zu laufen als auf dem Kamel sitzenzubleiben πŸ˜€ Nicht desto trotz war es eine wieder mal wunderbare Erfahrung zum Einen in der Wüste zu schlafen und zum Anderen zu sehen wie die Menschen in dieser Umgebung seit vielen Jahre leben.



Jodhpur

4 11 2016

Von Pushkar ging es wiederum mit dem Bus weiter nach Jodhpur – die blaue Stadt. Den Beinamen trägt diese Stadt auf Grund der etlischen blauen Häuser in der Innenstadt. Früher wurde diese Farbe benutzt um die Zugehörigkeit zur Kaste der Brahmanen zu zeigen, jedoch streichen heutzutage auch andere Ihre Häuser in dieser Farbe.

Da wir alle vom Zostel in Jaipur so begeistert waren haben wir auch in Jodphur ein Zostel aufgesucht, leider war dies aber weder zentral noch schön. Aber egal, denn nach unserer Ankunft sind wir sowieso mehr oder weniger direkt ins Zentrum um uns die blaue Stadt und vorallem das riesige Meherangarh-Fort anzuschauen. Schon als ich dort war habe ich es mir gedacht aber auch nach der gesamten Zeit in Indien kann ich mit Sicherheit für mich behaupten: Das Fort in Jodphur war mit Abstand das schönste das ich gesehen habe. Nicht nur die Größe war überwältigend sondern auch jegliche Verziehrungen des Forts waren einfach nur überragend. Nachdem wir das Fort doch einige Zeit besichtigt haben ging es nochmal über einen Markt bevor wir abends dann mit Sicht auf das Fort auf einer Dachterasse leckeres Curry gegessen haben πŸ˜€

Der nächste Tag ging erstmal damit los, dass ich mich um ein Zugticket für die nacht nach Jaisalmer kümmern musste. Ich wollte nämlich definitiv mit Rebecca und Steve aus Liverpool weiterreisen und die hatten genau für den Zug bereits Tickets ergattert….nach mehrmaligen Nachfragen hat das dann auch geklappt und so konnte ich entspannt in Richtung Stadt laufen, hier und da was leckeres essen, interessante Fotos vom Alltag auf indischen Strassen machen und es einfach mal geniessen kein großes Sightseeing zu machen sondern einfach in den Tag in Jodhpur zu leben.



Pushkar

4 11 2016

Nach meinen Tagen in der für deutsche Verhältnisse eher großen Stadt Jaipur ging es dann endlich mit dem Local Bus in Richtung Pushkar. Pushkar ist eine relativ wichtige religiöse Stadt: Direkt am Pushkar-See gelegen, der lt Legende enstanden ist als Brahma eine Lotusblüte hat fallen lassen. Die Busfahrt war schon einmal grandios….komplett überfüllt wie es sich für Indien gehört hatte ich auch noch ein kleines Mädchen neben (bzw fast auf) mir sitzen der die Busfahrt nicht sooo gut gefallen hat und sich leider spontan aus dem Fenster übergeben musste. Ich hab ihr dann etwas Wasser von mir angeboten und als die Familie ausgestiegen ist und von der Oma abgeholt wurde kam die an mein Fenster und hat sich mehrmals ganz freundlich bei mir bedankt….ach was liebe ich diese Busfahrten – da ist immer was los πŸ˜‰

In Pushkar angekommen haben wir zunächst die ganzen kleinen Gasse rund um den See unsicher gemacht und waren direkt irgendwie von der Stadt eingenommen. Obwohl einiges los war, war es dennoch irgendwie entspannt…was sicherlich wohl auch an den ganzen Hippies in dem Städtchen lag πŸ˜€ Zum Abendessen waren wir dann noch in der Nähe des Sees (was eigentlich überall ist weil alles rund um den See liegt) auf einem Rooftop etwas leckeres essen und sind dann relativ früh und müde ins Bett. Für den kommenden Morgen stand dann auch frühes Aufstehen auf dem Programm denn wir wollten den Gläubigen beim Bad im See zuschauen….und haben dabei auch noch unsere eigene Segnung abbekommen. Klar war das ein wenig Touriabzocke aber wir hatten unseren Spass, waren um eine Erfahrung reicher und derjenige der uns gesegnt hat war mit der Geschichte wohl auch zufrieden. Da es im Laufe des Tages oft unerträglich heiss wurde haben wir mittags meist Karten gespielt, was gegessen, gelesen und sind dann gegen Sonnenuntergang auf einen Hügel gewndert auf dem ein Tempel steht und von wo aus man eine super Sicht über Pushkar hatte. Als wir danach zu Abend gegessen haben ging wie fast jeden Abend eine riesen Party durch die Stadt – wie wir in Erfahrung gebracht haben waren das jedes mal Festivitäten vor einer anstehenden Hochzeit….hatte irgendwie ein bisschen was vom Fastnacht in der Heimat πŸ˜‰

Weitere 2 Tage haben wir im Endeffekt genau so oder so ähnlich in Pushkar verbracht, haben wie immer wunderbar gegessen, haben interessante Gespräche mit Einheimischen geführt und einfach die (relative) Ruhe und Pushkar genossen.



Jaipur und Holi Fest

4 11 2016

Nachdem ich mich mit meiner Reise nach Nepal 2015 etwas an Indien rangestastet hatte sollte es 2016 endlich soweit sein. Tabeenah, die ich in Kathmandu kennenlernen durfte, hat mich indirekt nach Jaipur eingeladen um mir ein Bild von Indien zu machen und da konnte ich natürlich nicht Nein sagen πŸ˜‰ Also ging es im März von Frankfurt über Muscat und Delhi nach Jaipur.
Tabeenah holte mich am Flughafen mit einem Taxi ab und so ging es direkt zu meinem Hostel (Zostel – sehr zu empfehlen) direkt ins Stadtzentrum. Voller Energie wie ich war habe ich mir mal direkt die Umgebung angeschaut, die ersten Samosas auf der Strasse gegessen und mir einen Eindruck vom Leben dort gemacht. Abends gab es dann noch ein leckeres Thali bevor ich hundemüde ins Bett gefallen bin. Am darauffolgenden Tag habe ich mir dann sowohl den City Palace, das Hawa Mahal als auch Jantar Mantar angeschaut…und wie es sich gehört gut gegessen und einfach genossen dem Trubel auf der Strasse zusehen zu können. Nachmittags hat mich dann Tabeenah abgeholt um gemeinsam mit ihr und ihren Freunden zu Abend zu essen.
Das Amber Fort stand dann für den nächsten Tag auf dem Programm und mit einer kleinen Gruppe aus einer Kanadierin, einem Engländer und einem Chilenen ging es dann auch mit dem Local Bus dorthin. Das Fort war echt extrem schön und die Aussicht von dort oben über die Region konnte sich auch sehen lassen. Müde durch das ganze Sightseeing und die Hitze haben wir mittags im Hostel gechillt bevor es dann nachmittags weiter zum Monkey Tempel ging. Auf dem Weg dorthin sind wir in ein kleines indisches Fest gestolpert, haben kurz unsere tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und sind dann weiter zum eigentlichen Tempel. Affen gab es dort eher wenige zu sehen, nicht desto trotz war es sehr interessant den Gläubigen beim Baden im Wasser zuschauen zu können. Da es am kommenden Tag früh morgens weiter nach Pushkar gehen sollte war das bereits mein erstes Kapitel von Jaipur…es sollte jedoch 2 Wochen später weitergehen…mit dem Holi Fest.
Nach 2 Wochen kam ich also zurück nach Jaipur um dort das bunte Holi Fest zu feiern. Am Tag bevor es losging kam ich zurück und habe wieder das Zostel bezogen. Morgens (am 1. Tag sollte es eigentlich noch garnicht sooo abgehen) bin ich mit 3 Chilenen in einen naheliegenden Tempel gegangen…und was soll ich sagen: Wir waren glaub ich die einzigen Touris in einem ansonsten komplett überfüllten Tempel, alle waren super positiv gestimmt, haben Farben in die Luft geworfen, sich gegenseitig Farben ins Gesicht und auf die Klamotten geschmirrt, sich ein Happy Holi gewünscht, gesungen und getanzt. Nach ca 2 Stunden in dem Tempel waren wir fix und fertig und haben erst einmal eine Auszeit im Hostel gebraucht. Da für den Nachmittag nix großartiges mehr auf dem Plan stand haben wir für den kommenden Tag nur noch Alkohol im Shop besorgt und sind Thali essen gegangen.
Der zweite Tag des Holi Festes begann wie der erste und wir sind erneut in den Tempel gegangen, jedoch waren dieses mal mehr Touris dort und irgendwie fanden wir es nicht ganz so grandios wie am Tag zuvor. Daher sind wir dann auch langsam durch die Strassen gezogen…das war einerseits sehr lustig und unterhaltsam, andererseits aber auch sehr anstrengend da mit steigenden Alkoholpegel manche Inder den Mädels aus Chile manchmal etwas nah kamen und die Polizei teilweise auch zu heftig auf betrunkene Inder reagiert hat und diese mit Knüppeln geschlagen hat. Das Ganze hat den zweiten Tag etwas in ein schlechteres Licht rücken lassen – nicht desto trotz war das Holi Fest im Großen und Ganzen eine sensationelle und einmalige Erfahrung für uns alle πŸ˜€



Poon Hill Trek…oder doch Annapurna Basecamp?!

15 01 2016

Vom Busbahnhof in Pokhara ging es auf dem Busdach ca 3 Stunden nach Nayapul, von wo aus meine geplante 5-tägige Wanderung beginnen sollte. Die Fahrt alleine war schon extrem schön, da man immer wieder eine super Sicht auf den Machhapuchhre hatte. In Nayapul angekommen ging es dann auch, nach zweimaligem Nachfragen welchen Weg ich denn nehmen müsse, direkt los. Kurz noch an zwei Kontrollstellen meinen Permit gezeigt und in das Register eingetragen. Die Wanderung ging kurz über 1-2 Bäche und dann die meiste Zeit am Fluss entlang. Relativ früh war ich dann auch schon in Birethani und hab dort dann auch erst einmal Schluss für den Tag gemacht und mich vom frühen Aufstehen erholt πŸ˜‰ Mit einem Buch, leckerem Essen und leckerem Tee hab ich den Tag dann auch recht schnell rumbekommen. Im Guesthouse habe ich auch direkt 3 Mädels aus den USA getroffen die bis zum Annapurnca Base Camp (ABC) wandern wollten.

Der 2. Tag stand dann ganz unter dem Motto β€žTreppen steigenβ€œ – von Birethanti nach Tikkhedunga ging es 2-3 Stunden ohne Unterbrechnung nur bergauf über mal kleine und mal größere Treppen! Dafür wurde man aber auch mit einer super Aussicht über das Tal rund um Nayapul und der ersten Sicht auf einen der Annapura belohnt. Ohne größere Pause ging es für mich dann bis ca 14:30 weiter bis nach Ghorepani. Kurz vor dem Ende der Wanderung habe ich noch eine Spanierin getroffen, hab ein wenig mein eingerostet spanisch erprobt und den restlichen Tag mit ihr verbracht. Abends haben wir alle zusammen, die Spanierin, die 3 Mädels aus den USA und Britney und Paul (US-Frankreich-Paar) am Ofen zusammengesessen und gequatscht. Immer wieder wurde mir gesagt, ich solle doch anstatt den Poon-Hill-Treks bis hoch zu ABC wandern πŸ˜‰

Am frühen Morgen (naja eigentlich war es 5 Uhr in der Nacht) ging es dann von Ghorepani hoch zum Poon Hill auf rund 3.200 Metern. Die Aussicht zum Sonnenaufgang dort oben war unglaublich schön – welche Berge man genau hat sehen können weiss ich garnicht mehr genau…aber es war wunderschön πŸ˜€ Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, dass das das Highlight meiner Wanderung in Nepal sein würde…wie dermassen falsch ich damit lag konnte ich noch nicht wissen πŸ˜‰ Nach dem Frühstück habe ich mich dann für den Tag Britney und Paul angeschlossen, die ähnlich wie ich bis nach Tadapani wandern wollten. Wir haben und auf Anhieb super verstanden, sind zusammen hoch über den Pass und auf der anderen Seite wieder einige Höhenmeter runtergewandert. Kurz vor Tadapani ging es dann aber nochmal 20 Minuten so dermassen steil bergauf, dass wir alle super kaputt oben am Guesthouse angekommen sind. Nachdem wir geduscht hatten, haben wir uns zusammengesetzt und wieder haben die beiden mir den Flo in den Kopf gesetzt doch bis zum ABC zu wandern und dafür auf den Chitwan NP zu verzichten….da die spontanen Entscheidungen bekanntlich die besten sind habe ich dann dann schlussendlich auch gemacht! Kurz noch US$ im Guesthouse gewechselt, von anderen Reisenden Tabletten gegen die Höhenkrankheit (die ich im Endeffekt nicht gebraucht habe) und zur Wasserreinigung bekommen und schon war ich bereit für 7 weitere Tage Wandern πŸ˜€

Der Weg von Tadapani nach Chommrong war eigentlich relativ angenehm zu wandern: Ein bisschen bergab, bergauf aber im Großen und Ganzen sehr angenehm. Zur Mittagszeit haben wir ausnahmsweise mal was gegessen, bevor wir am Tagesziel angekommen waren. Bevor es dann weiterging, haben wir Andres getroffen. Ein Argentinier, der schneller als der Rest seiner Gruppe gewandert ist. Da Britney und Paul auch eher gediegen unterweges waren bin ich mit mit Andres vorgelaufen, wir haben ein bisschen über seine und meine Reisen gequatscht und dann kurz vor Chomrong auf den Rest gewartet. Der Rest bestand dann noch aus einer Argentinieren, einem Mexikaner, einer Engländerin und 3 Chilenen…war ein durchgewürfelter internationaler Haufen mal wieder πŸ˜€ Und somit war die Gruppe für die kommenden Tage auch schon fertig! In Chomrong angekommen haben wir das Guesthouse bezogen und zu Abend gegessen. Die Aussicht war noch etwas vom Nebel verdeckt, hat hier und da aber kurz preisgegeben was uns erwarten sollte. Am nächsten Morgen dann zum Sonnenaufgang aufgestanden – es waren so gut wie keine Wolken am Himmel und die Sicht auf die Berge des Annapurna Massivs war perfekt!! Ein unglaublich schöner Anblick der Lust auf mehr gemacht hat…vorallem weil man so langsam erahnen konnte wie man noch näher an diese Berge kam πŸ˜‰

Nach einem nahrhaften Frühstück ging es dann erst einmal steig bergab, um am Fluss über eine Brücke zur anderen Seite zu gelangen. Und da wir ja im Endeffekt hoch zum Basecamp wollten…genau – ging es dann auch mal knackig bergauf danach πŸ˜€ Ab jetzt waren wir in einer Art Schlucht am Wandern die direkt in Richtung Machhapuchhre Basecamp (MBC) führte. Wobei Basecamp eigentlich der falsche Begriff ist, da der Berg nämlich heilig ist darf er überhaupt nicht bestiegen werden πŸ˜‰ An diesem Tag ging es dann bis nach Dovan und am darauffolgenden Tag hoch bis zum MBC auf rund 3.700 Meter. Die letzte Stunde bevor wir dort angekommen sind war nicht nur sehr anstrengend, die gesamte Schlucht war auch voller Nebel und es wurde doch extrem kalt :/ Im MBC angekommen haben wir nix sehen können, dafür aber warmes Essen und heisse Getränke bekommen πŸ˜€ Da unser Zimmer recht kalt war, haben wir uns alle mit Decken und Schlafsäcken im Aufenthaltsraum aufgehalten und versucht uns aufzuwärmen πŸ˜‰ Gegen Abend ist der Himmel dann noch etwas aufgeklart und wir konnten den Vollmond direkt neben des Gipfels des Machhapucchre leuchten sehen.

Am darauffolgenden Morgen waren die meistens von uns wie immer pünktlich zum Sonnenaufgang wach. Da die Sonne jedoch hinter dem Machhapucchre aufgegangen ist, war von ihr zum Einen zunächst kaum was zu sehen und zum Anderen kaum was zu spüren…es war bitterkalt :/ Nicht desto trotz war die Sicht auf den Machhapucchre und auf die Annapurnas bereits der helle Wahnsinn!! Nach einem eher kurzem Frühstück ging es dann weiter zum ABC: Warm eingepackt und mit voller Vorfreude ging es los. Schritt für Schritt wurde es wärmer und die Stimmung ausgelassener. Die Menschen die vom ABC herunterkamen waren super gut gelaunt, man selbst voller Euphorie auf Grund der sagenhaften Aussicht auf manche der höchten Berge der Welt! Immer wieder haben wir Pause machen müssen um uns umzudrehen und die Landschaft aufsaugen zu können! Die Bilder sind schon der Wahnsinn, aber das ganze in der Realität gesehen zu haben ist nochmal ein ganz anderes Level! Oben angekommen haben wir schnell unser Zimmer bezogen und haben dann, soweit es möglich war, die Umgebung unsicher gemacht und natürlich Fotos über Fotos gemacht πŸ˜‰ Als es dann, wie jeden Nachmittag, ziemlich bewölkt wurde, haben wir uns wieder im Aufenthaltsraum zusammengefunden, haben gelesen, Karten gespielt, gequatscht und gelacht. Dieser Tag, die Wanderung vom MBC hoch zum ABC, war definitiv einer der schönsten auf meinen Reisen!

Morgens das letzte mal zum Sonnenaufgang aufgewacht um die Sterne und die Landschaft zu geniessen, ging es dann innerhalb von 3 Tagen zurück nach Pokhara. Das letzte Stück erneut auf den Dach eines Busses – genau wie auf der Hinfahrt. Die Schmerzen trotz der 10 Tage Wanderung haben sich in Grenzen gehalten, natürlich war ich auch wieder froh auf eine heisse Dusche und frische Klamotten, nicht desto trotz war ich natürlich auch etwas traurig die Landschaft und diese Berge wohl für eine lange Weile hinter mir lassen zu müssen!



Pokhara

13 01 2016

Nach den ersten schönen Tagen in Kathmandu ging es dann doch irgendwie weiter nach Pokhara. Dadurch, dass Indien die Grenze zu Nepal seit einigen Wochen geschlossen hatte, kam es zu keinen Öl-, Gas- oder Benzinlieferungen mehr, sodass diese Güter knapper und knapper in Nepal wurden und nur noch viel weniger Busse gefahren sind. Wir, Ilze, Linda, Vishnu und ich, haben nicht desto trotz Tickets nach Pokhara ergattern können und so ging es dann morgens um 6 Uhr zu Fuß von unserem Hostel durch das Backpacker-Viertel Thamel zur Busstation. Noch kurz was zum frühstücken eingepackt ging es dann auch bereits los πŸ˜‰ Die Fahrt war relativ schön, da die Lanschaft sehr abwechslungsreich war, es immer was zu bestaunen gab und es einfach auch mal schön war die Natur so ganz in Ruhe vom Bus aus betrachten zu können πŸ˜‰ Hier und da eine Pause zum essen eingelegt wurden wir dann gegen Ende der Fahrt doch recht müde und haben dann auch vermehrt geschlafen πŸ˜€ In Pokhara angekommen haben wir uns dann nach ein bisschen laufen für ein kleines Hostel direkt an der Lakeside entschieden und waren dann abends noch alle zusammen was essen und trinken πŸ˜‰

 

Ich hatte am ersten Abend auch noch direkt für den kommenden Morgen einen Paraglyde-Flug gebucht. Bevor es dann gegen 11 Uhr losging nochmal schön gebrateten Rein gefrühstückt (keine gute Idee :D) und dann mit dem Jeep hoch auf den Berg von wo aus es dann eine Stunde über Pokhara ging πŸ˜‰ Oben angekommen ging mir dann doch ein bisschen die Pumpe aber es war alles eigentlich alles ganz easy: Angeschnallt worden von meinem Guide, am Hang paar Schritte Anlauf genommen und schon waren wir am gleiten πŸ˜€ Die Aussicht über Pokhara und den See war super schön…leider waren die Berge nahezu komplett von Wolken bedeckt was etwas schade war…aber ich sollte ja noch nah genug an die Berge kommen πŸ˜‰ Nach ca 45 Minuten hat mich dann mein Guide gefragt ob ich noch ein bisschen Action wolle…da sag ich natürlich nicht nein πŸ˜› Also noch paar free-falls und 360-Grad-Drehungen eingebaut und dann ca einer Stunde dann gelandet…zu dem Zeitpunkt war ich dann aber doch froh das es vorbei war denn so langsam hat sich der gebratene Reis vom Frühstück bemerkbar gemacht πŸ˜€ Den restlichen Tage bin ich dann vorallem ein bisschen durch Pokhara geschlendert, war am See, hab dort den Kinden beim spielen zugeschaut und einfach meine freie Zeit genossen πŸ˜‰ Abends haben wir dann alle zusammen noch im open-air-Kino nen Film geschaut.

Am Morgen danach wollten wir, Linda und ich, relativ früh mit dem Boot über den See um dann hoch zur Wold-Peace-Pagode zu laufen – denn zu der Uhrzeit sollte man noch einen wolkenfreien Blick auf die umliegenden Berge haben. Leider hat das Ganze auf Grund von Verschlafen etc länger gedauert, sodass man wirklich nur ganz kurz einen kleinen Blick auf einen Stück der Berge ergattern konnte :/ Nicht desto trotz war die Aussicht dort oben sehr schön, wir haben im Schatten eine längere Pause gemacht, Tee getrunken und einfach die Ruhe dort oben genossen. Auf dem Rückweg eine kurze Momo-Pause eingelegt, habe ich realisiert, dass es doch später als gedacht war und das ich eigentlich an dem gleichen Tag noch mein Permit für die Annapurna-Region besorgen müsste um am Tag drauf bereits starten zu können. Also bin ich losgerannt, hab die Papiere im Office ausgefüllt, bin weitergerannt um Geld abzuheben, hab super verschwitzt noch schnell Passfotos machen lassen und habe dann tatsächlich nach viel Stress und Rennerei meine Erlaubnis ausgestellt bekommen πŸ˜€ Super fertig aber mindestens genauso glücklich bin ich dann zurück zum Hostel, wo ich, nachdem ich die ganze Geschichte Ilze und Linda erzählt hatte, mit dem Mädels noch ein paar Bier getrunken habe. Abends dann noch meinen Rucksack für die kommenden 5 Tage gepackt (da war ja noch nicht klar das ich 10 Tage wandern würde), den Rest der Sachen bei den Mädels im Zimmer verstaut und dann relativ früh ins Bett gegangen.

Morgens dann mit einem Taxi zum Bahnhof gefahren und zur frühen Stunde hatte man bereits eine super Sicht auf den Machapuchare (auch Fishtail genannt)…es war atemberaubend schön!! Und da die gesamte Busfahrt auf dem Dach stattgefunden hat, habe ich ständig die wunderschöne Aussicht geniessen können…als einziger Touri in einem Bus voller Nepalesen – ganz nach meinem Geschmack πŸ˜€



Namaste Nepal – Kathmandu

4 12 2015

Nach langem Hin und Her und einigen Überlegungen habe ich mir als nächstes Reiseziel Nepal ausgewählt. Das Land stand schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Liste aber irgendwie kam immer was dazwischen, meistens irgendein anderes wunderbares Land πŸ˜‰ Also ging es Anfang Oktober für 3 Wochen nach Nepal, das Land der ewigen Gipfel, Götter und Mythen.

Über einen kurzes Zwischenstop in Muscat (Oman Air) war ich heil und gesund in Kathmandu gelandet. Ich hatte schon einige Flüge hinter mir und hatte nie Probleme mit meinem Gepäck…bis jetzt πŸ˜‰ Da Indien die Grenze zu Nepal geschlossen hatte und von daher Benzinknappheit herschte hat sich Oman Air einfach mal dazu entschieden nur die Hälfte der Gepäkctsücke mitzunehmen. Also stand ich in Kathmandu am Flughafen ohne meinen Rucksack und ohne die Tasche für Samyam, der einige Dinge für sein Motorrad bestellt und nach Deutschland geschickt hatte. Naja – kann man nix machen :/ Also schnell ne SIM-Karte organisiert, Samyam angerufen das ich gut gelandet bin, von einem Motorradtaxi abgezogen worden und dann nach einer gefühlten Ewigkeit in Samyams Nachbarschaft angekommen. Da gabs dann erst einmal ein Bier, Momos und Hähnchenschenkel…und Rum πŸ˜‰

Am nächsten Morgen, nach einer durchaus erholsamen Nacht, sind wir zunächst durch Samyams Nachbarschaft spaziert und haben uns dann so langsam in Richtung Patan aufgemacht…zu Fuß πŸ˜‰ Denn da kaum Busse gefahren sind, waren die die gefahren sind heillos überfüllt. Aber kein Problem, denn ich bevorzuge es eh Städte zu Fuß zu erkunden. Kurz bevor wir dann in Patan angekommen sind, sind wir noch in ein kleines β€žRestaurantβ€œ eingekehrt in dem es die besten Momos im Kathmandu-Tal gibt….und Samyam hatte mit dieser Aussage auch nicht übertrieben denn ich habe sie geliebt <3 <3 Nach dem leckeren Mittagssnack sind wir dann zum Patan Durbar Square, haben dort gechillt und sind zu Fuß weiter in Richtung Zentrum um von dort auf dem Dach eines Buses zum Flughafen zu fahren wo wir endlich unser gepäck erhalten haben πŸ˜€

Auf dem Rückweg hat Samyam mich dann südlich von Thamel alleingelassen weil er noch was arbeiten musste, von daher hab ich dann noch alleine den Kathmandu Durbar Square besucht und zurück in Thamel dann mein Hotelzimmer bezogen. Samyam kam dann abends wieder dazu und wir waren mit einigen Leuten was trinken πŸ™‚ Am Tag drauf habe ich mich dann alleine nach Pashupatinath begeben, einer äußerst heilige hinduistischen Tempelanlage durch die ein Fluss fliesst in dem teils noch Hindus nach Ihrem Tod gewaschen und dann verbrannt werden um dem ewigen Kreisluaf direkt zu entgehen. Von dort bin ich dann zur Boudhanath Stupa die jedoch seit dem großen Erdbeben Anfang des Jahres doch ziemlich zerstört war :/ Auf dem Rückweg zum Hostel noch hier und da paar Momos gegessen, haben wir abends dann mit paar anderen Touristen ein bisschen was getrunken.

An meinem vorerst letzten Tag in Kathmandu haben wir, Ilze (Holland), Linda (Schweden) und Vishnu (Indien) uns zunächst Bustickets nach Pokhara besorgt. Nachdem das erledigt war bin ich ein wenig durch die Stadt geschlendert und gegen Nachmittag dann hoch zur Swayambhunath Stupa gelaufen. Von dort oben hatte man eine wunderbare Aussicht über Kathmandu an sich und das umliegende Kathmandu-Tal. Dort oben, sitzend, einfach nur die Musik und die relative Ruhe geniessend, kam ich dann auch noch ins Gespräch mit einer Journalistin aus Jaipur (Indien) die über Nepal nach dem Erdbeben schreibt. Mit Ihr und Ihrer Freundin habe ich dann auch noch einige Zeit oben an der Stuoa verbracht und danach auch noch in Kathmandu leckeren Masala Chai getrunken πŸ˜‰ Abends dann noch ein kleines BBQ im Hostel gehabt und dann aber auch recht früh ins Bett da der Bus nach Pokhara bereits am frühen Morgen fuhr.



Esfahan

7 05 2015

Mit dem Nachtbus ging es von Teheran ins wunderschöne Esfahan. Etwas verschlafen kam ich gegen 5:30 auch dort am Busbahnhof an – ein Taxifahrer meinte dann auch direkt zu wissen wo mein Hotel sei…tja – falsch gedacht πŸ˜‰ Im Endeffekt habe ich mich dann etwas genervt am Naqsh‑e Jahan Square rausschmeissen lassen um von dort einfach zu Fuß zu meinem Hotel zu gelangen. Dort eingecheckt habe ich mich noch etwas aufs Ohr gelegt um dann die Stadt zu erkunden. Als erstes ging es zur Jameh Mosque die ich als sehr schön empfunden habe – vorallem weil sich die Besucher doch recht verteilt haben, sodass es nie danach aussah als ob es irgendwie voll sei. Danach bin ich durch den Bazar in Richtung Naqsh‑e Jahan Square gelaufen der zur Mittagszeit doch nochmal schöner aussah als morgens um 6 Uhr J Von dort bin ich in ein nahegelegenes Restaurant gegangen, in dem ich super-lecker persisch gegessen und einen Tee getrunken habe J Über den doch dann recht heissen Mittag habe ich mich nochmal in meinem Hotelzimmer ausgeruht, nach einem anderen Hotel für die kommende Nacht geschaut, habe dann abends noch was auf der Strasse gegessen und dem Treiben bei Nacht auf dem Naqsh-e Jahan Square zugeschaut πŸ˜‰

Am nächsten Morgen, nachdem ich das Hotel gewechselt hatte, ging es für mich zunächst in die Shah Moschee die zwar umwerfend schön war, in der zu der Zeit jedoch Umbaumaßnahmen stattgefunden hatten :/ Danach bin ich etwas über den Bazar geschlendert bevor ich mich nach einem Restaurant für abends umgeschaut habe. Dabei bin ich mit einem Iraner, ungefähr in meinem Alter, ins Gespräch gekommen. Dieser hat mir dann zunächst sein Lieblingsrestaurant gezeigt, mir geholfen Sonnencreme bei der Apotheke zu bekommen, mich dann zu sich nach Hause zu einem Tee eingeladen…als mich seine Mutter dann entdeckt hat wurde ich auch bereits ruckzuck zum Mittagessen eingeladen πŸ˜€ Es war ein wunderschönes Erlebnis die oft gepriesene Gastfreundschaft der Iraner direkt miterleben zu dürfen…..zum Abendessen wurde ich dann direkt auch eingeladen J Vorher bin ich jedoch noch zum Fluss und zu den verschiedenen Brücken gelaufen an denen sich gegen Abend doch recht viele Menschen tummeln J Pünktlich zum Abendessen bin ich dann wieder bei der netten Familie eingetrudelt. Abgesehen vom sehr leckeren Essen gab es dann auch tatsächlich noch die Übertragung des Bayern-Spiels gegen Porto: 6:1 – da der Iraner, Saeed, selbst Fussballer in der 1. Iranischen Liga ist, war er natürlich auch sehr an dem Spiel interessiert……gegen 0:30 war ich dann auch nach einem erneut langen Tag in meinem Bett.

An meinem letzten Tag in Esfahan musste ich zunächst auschecken und bin dann per Taxi zum etwas ausserhalb gelegenen Feuertempel gefahren – dort dann den Berg hochgekraxelt und die Aussicht über die Stadt genossen. Von dort aus bin ich dann wieder zurück zum Naqsh-e Jahan Square gefahren um dort die unglaublich wunderschöne Sheikh Lotfollah Moschee zu besuchen….das Farbspiel in dieser Mosche….einfach unbeschreiblich schön J Nach einer kleine Sträkung zu Mittag bin ich dann übr den Fluss ins armenische Viertel gelaufen um die Vank Kathedrale zu besichtigen…da die Strecke doch weiter als gedacht war bin ich dann im Luxushotel Abbasi eingekehrt. Dort gibts einen recht grossen Garten in dem man nachmittags gemütlich seinen Tee trinken kann….was ich dann natürlich auch gemacht habe πŸ˜€ Dort noch ein bisschen gelesen bevor es dann ein letztes Mal zum Naqsh-e Jahan Square ging um einfach den Abend dort zu geniessen und den Einheimischen beim Picknicken, Shisha rauchen usw zuzusehen….wie jeden Abend kam ich auch diesmal mit Iranern ins Gespräch die mich zum Tee eingeladen haben und wissen wollten wo ich herkomme und vorallem wie es mir im Iran gefällt J Nachts ging es dann wieder per Bus weiter in Richtung Shiraz….



Teheran

7 05 2015

Nach ca 8 Stunden Aufenthalt am Flughafen in Istanbul ging es dann weiter nach Teheran. Am Flughafen angekommen noch das Visa on Arrival bekommen und schon ging es weiter zum Geldwechseln – direkt mal ohne Probleme Milionär geworden πŸ˜› Dank eines freundlichen Iraners (es sollte definitiv nicht der letzte gewesen sein), der die Addresse meines Freundes dem Taxifahrer auf Farsi aufgeschrieben hat, ging es dann sicher und mehr oder weniger schnell ins Zentrum Teherans. Dort wurde ich dann mit lecker Kuchen und β€žErfrischungsgetränkenβ€œ empfangen πŸ˜‰ Da ich doch recht müde von der Reise war ging es dann abends auch nur noch was essen bevor ich dann glücklich und zufrieden ins Land der Träume eingetaucht bin J

Am nächsten Morgen ging es für mich dann mit der Metro ins Stadtzentrum – da ich mich auf dem Weg zur Metro etwas verlaufen hatte half mir erneut ein freundlicher Iraner doch noch den Weg dorthin zu finden πŸ˜‰ Im zentrum angekommen wollte ich mir zunächst den Golestan Palace anschauen – der war jedoch leider geschlossen, sodass es mich direkt auf den grossen Bazar verschlagen hat πŸ˜€ Dort dann gefühlte Stunden umhergeschlendert bis ich irgendwo wieder rauskam πŸ˜‰ Schnell noch n Falafel-Sandwich verdrückt und weiter ging es zur ehemaligen US-Botschaft. Dieses doch historisch wichtige Gebäude dient schon ewig nicht mehr als Botschaft der USA ist jedoch, sagen wir mal, künstlerisch-politisch aufgewertet worden. Danach bin ich zur Schule meine Freundes wo wir dann mittags 2 Stunden Fussball gespielt haben und ich mir nen Sonnenbrand zugezogen habe πŸ˜€ Abends waren wir dann noch mit Sams Cousine was essen und Tee trinken bevor es für mich dann bereits zum Busbahnhof und in Richtung Esfahan weiterging…..

 

Nach rund 10 Tagen auf Tour ging es dann für mich zurück nach Teheran. Auch wenn so mach anderer Tourist nicht viel mit der Stadt anfangen konnte habe ich mich dennoch sehr darauf gefreut J Nach der Ankunft mit dem Zug aus Yazd ging es direkt per Metro weiter zur Schule um dort dann in Sams Klasse Bericht meiner Reise zu erstatten….danach ging es dann nochmal für knapp 1 Β½ Stunden Fussball spielen πŸ˜‰ Abends waren wir dann in Darband (im Norden Teherans gelegen) mit Sam und seinem Cousine lecker essen und Shisha rauchen. Danach ging es zurück in die Gegend wo Sam wohnt um dort zunächst nochmal Tee und Shisha zu bestellen und zum Ende des Tages nochmal zu seiner Tante zu fahren wo u.a. auch seine Mutter zu Besuch war J Dort also noch bisschen von den letzten 10 Tagen erzählt, Tee und Plätzchen genossen und dann gegen 1 Uhr nachts nach Hause gefahren und ins Bett gefallen J

 

Am darauffolgenden Morgen ging es für mich dann endlich zum Golestan Palace der ja bei meinem letzten Besuch noch geschlossen war πŸ˜‰ Also dort ein wenig umhergelaufen, versucht den Tourigruppen mit einem Alterdurchschnitt über 60 auszuweichen, mir die verschiedenen Gebäude angeschaut…..als ich auf einmal Adriana entdeckt habe – das spanische Mädel das ich zusammen mit Alvaro in Shiraz das erste mal getroffen hatte J Also mit den beiden danach noch bisschen über den Bazar gelaufen, was zusammen gegessen und zum Abschied noch Nummern ausgetauscht da uns aufgefallen war das wir zur gleichen Zeit einen Stopover in Istanbul haben würden. Danach ging es dann wie gewohnt zur Schule wo an dem Tag das Fussballspiel der deutschen gegen die französische Schule angestanden hat….nach einigem Hin und Her endete das Spiel dann auch relativ gerecht 4:4. Nach dem Spiel sind Sam und ich noch mit einigen Schülern Shisha rauche gegangen bevor wir zum Abendessen bei seiner Tante eingeladen waren J Dort wurde es dann aber diesmal nicht soooo spät da am kommenden Morgen bereits um 3:30 Aufstehen angesagt war da wir eine Tagestour in den Norden gebucht hatten.

 

Um 5 Uhr ging die Fahrt dann los und was mit rund 5 Stunden veranschlagt war dauerte dann knapp 9 Stunden L Der Fahrer hatte an einer Polizeikontrolle irgendwelche Papiere vergessen, sodass das ganze eine halbe Ewigkeit gedauert hat….aber da im Bus getanzt, gesungen und viel gegessen wurde war das ganze nur halb so schlimm πŸ˜‰ Vorallem stand ich, als einziger Touri umgeben von 41 Iranern, dezent im Mittelpunkt was ich gerne angenommen habe J Vor Ort waren wir dann auch nur knapp 2 Stunden in denen wir etwas durch die Gegend gewandert sind und gepicknickt haben πŸ˜‰ Die Rückfahrt war dann sogar noch eine größere Tortur als die Hinfahrt…..Benzin ging aus, irgendein Schlauch gerissen, 1 Β½ Stunden auf einen Ersatzbus gewartet, da dann auch wieder irgendwas kaputt gewesen sodass wir so gegen 1:30 nachts in Teheran angekommen sind L Von dort zu Sams Wohnung meinen Rucksack fertiggepackt, nochmal bisschen tee getrunken und dann ging es auch bereits mit dem Taxi los zum Flughafen…..