Thimphu

29 11 2013

Jep โ€“ nach 4 Tagen in Bangkok war es dann endlich so weit und es ging für mich in den Bhutan ๐Ÿ™‚ Da momentan doch einige Demonstrationen in Bangkok sind hatte ich mich dafür entschieden auf Nummer Sicher ein taxi vorzubestellen das mich dann um 4 Uhr morgens abgeholt hat. Da ich irgendwie Panik hatte ich würde meinen Wecker nicht hören und dann den Flug verpassen habe ich kein Auge zugemacht sondern stattdessen Champions League im Internet verfolgt. Um 4 Uhr morgens kam dann das Taxi, nach 10 Minuten Fahrt ging nix mehr bei dem Auto weil wohl Kühlwasser ausgelaufen war…na toll โ€“ Taxifahrer einen Freund organisiert der in 5 Minuten kommen sollte. 20 Minuten später kam er dann an und ich habe es im Endeffekt doch wie immer pünktlich an den Flughafen geschafft ๐Ÿ™‚

Der Flug mit Drukair war echt angenehm: Wir haben zwar bei der Zwischenlandung irgendwo in Indien doch sehr heftig aufgesetzt, dafür war die Landung in Paro im Bhutan umso besser….und man muss dabei bedenken das dies der gefährlichste Landeanflug der Welt ist. Im Jahre 2011 gab es lediglich 8 Piloten die diese Strecke fliegen durften. Und wirklich โ€“ es war beängstigend wie nah man doch an den Hängen vorbeifliegt um dann irgendwann mal ne kleine Landepiste sieht auf der man dann irgendwie zum Stoppen kommt ๐Ÿ˜€ Aber alles gut geklappt, ausgestiegen und das Wetter war kaiserlich: Sonnig, schöne 18 Grad, perfekte Luft!!! Das man in einem ganz besonderen Land ist bemerkt man bereits am Flughafen, der wie alle anderen Gebäude im ganzen Land auf die traditionelle Art gebaut ist.

So โ€“ am Flughafen wurde ich dann von meinem Guide und der Besitzerin der Agentur abgeholt und es ging erst einmal nach Paro um dort gemütlich einen Tee zu trinken und bisschen zu quatschen. Danach ging es mit meinem Guide nach Thimphu. Auf dem Weg dorthin haben wir hier und dort angehalten um Fotos zu machen oder uns die Landschaft anzuschauen. So haben wir eine kurze Pause am โ€žTemple of excellent horseโ€œ gemacht, dort die Brücken am Fluss genossen die komplett mit Gebetsfahnen bedeckt waren. Überhaupt: Gebetsfahnen wohin man schaut ๐Ÿ™‚ Nach einer Stunde Fahrt wurde in Thimphu zunächst zu Mittag gegessen. Es wurde groß aufgetischt und alles war lecker โ€“ am besten war aber definitv das Nationalgerichts des Bhutan: Chilli und Käse ๐Ÿ˜€ Da Chilli hier als Gemüse angesehen ist und es das Lieblingsgemüse hier ist findet man die Dinger in jeder Speise ๐Ÿ™‚

Nach der Stärkung sind wir dann zu der riesigen Buddha-Statur gefahren. Seit 5 Jahren wird daran gebaut, lt. meiner Reiseleitung soll es die größte Buddha-Statur der Welt sein…..meine Recherchen haben das jedoch nicht ergeben ๐Ÿ˜‰ Nicht desto trotz sah das Ding schon echt bombe aus und hat wirklich einiges hergemacht. Von dort oben hatte man auch noch eine super Sicht auf Thimphu und den dahintergelegenen Himalaya. Als letztes für diesen Tag ging es dann zur Gedenkstätte โ€žNational Memorial Chortenโ€œ die im Jahre 1974 in Gedenken an den verstorbenen König Jigme Dorji Wangchuk errichtet wurde. Buddhisten sind dort um die Stätte gelaufen, haben gebetet, die Gebetsmühlen gedreht…..es war einfach ein schöner Anblick. Danach war es dann aber auch aus mit mir…..ohne eine einzige Minute Schlaf war ich einfach am Ende und so haben wir Schluss für den ersten Tag gemacht. Ich habe es mir dann kurz im Hotel gemütlich gemacht, jedoch recht schnell den Entschluss gefasst das ich was unternehmen muss weil ich sonst um 17 Uhr eingeschlafen und um 3 Uhr morgens wieder aufgewacht wäre. Ich mir also 2 Kaffee reingefeuert, Jacke und Kamera geschnappt und dann einfach mal losgelaufen. Zunächst bin ich ins das Nationalstadion gegangen wo einige Fussball gespielt haben. Wer nicht weiß welchen Stellenwert Fussball im Bhutan hat dem kann ich folgenden Artikel empfehlen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31254297.html

Danach bin ich dann weiter in ein anderes Stadion โ€“ dort wurde gerade dem Nationalsport nachgegangen: Archery sprich Bogenschiessen. Das war dann auch schon eher ansehbar als das Gemurmel beim Fussball ๐Ÿ™‚ Nachdem ich aber auch davon genug hatte ging es zurück ins Hotel noch ne Kleinigkeit zu Abend essen…auf jeden Fall war das mein Plan, den ich aber ganz offensichtlich ohne die Hotelküche gemacht hatte. Es gab, und die Sachen wurden mir einfach auf den Tisch gestellt, als Vorspeise eine Pilzsuppe und als Hauptspeise(n) folgende Gerichte: Hühnchen und Knoblauch-Ingwer-Sauce, gebratenes Schweinefleisch mit Kohl, einen leckeren Gemüsesalat, das Nationalgericht Chillis mit Käse (oberlecker), gedämpften Brokoli, indisches Brot und dann noch eine Art Suppe die aber eher zum Dippen für das Brot gedacht war….ach und natürlich gabs noch Reis dazu ๐Ÿ˜€ Ab dem Zeitpunkt wurde mir langsam klar warum die Menschen hier so glücklich sind ๐Ÿ˜› Habe mein Bestes gegeben aber n bisschen musste ich überlassen um mit aller Kraft noch den Weg zurück aufs Zimmer zu schaffen ๐Ÿ™‚ Ein hervorragender erster Tag im Königreich Bhutan ๐Ÿ˜€

Nach einer mega-erholsamen Nacht habe ich morgens mir nur schnell ein bisschen Obst gegönnt und wurde dann auch bereits abgeholt. Zunächst ging es ins Krankenhaus in Thimphu was immer noch ausschließlich nach der traditionellen Medizin behandelt. Eine Behandlung habe ich natürlich nicht sehen können, dafür sah das Krankenhaus aber wie alle anderen Gebäude mega genial aus ๐Ÿ™‚ Von dort sollte es dann eigentlich weiter in eine Kunstschule gehen, in der die tradionellen 16 Kuntsformen des Bhutans gelehrt werden…..aber an dem Tag waren Abschlussarbeiten angesagt also war der Besuch nicht gestattet ๐Ÿ™ Also ginges weiter in die Nationalbibliothek, die selbstverständlich nicht wirklich riesig aber dennoch interessant anzuschauen war….wie immer natürlich auch von Außen. Danach sind wir nach und nach bergauf gefahren: Zunächst um einen super Überblick über den größten und schönsten Dzong zu bekommen der nachmittags auf dem Programm stand. Dann haben wir einen kleinen Tempel besucht in denen ca 20 Mönche den ganzen Vormittag dabei waren Ihre gebete laut vorzutragen…natürlich alle gleichzeitig so das ich nicht wirklich was verstehen konnte ๐Ÿ˜› Dann ging es noch weiter bergauf bis zu einem Hügel der komplett, aber auch wirklich komplett mit Gebetsfahnen bedeckt war…..es sah einfach nur genial aus!!!! Nach all dem Sightseeing hatten wir uns was zu Mittag verdient: Es gab Masala Tee zum trinken und zum speisen Pork-Chilli und Yak-Rippchen ๐Ÿ™‚ Als Beilage natürlich Reis und Dal. Eigentlich stand nun eine kleine Pause auf dem Programm aber wir sind nochmal kurz zum Bogenschiessen gefahren und haben dann noch nen Abstecher zu einer Brücke im Zentrum gemacht die auch wieder komplett mit Gebetsfahnen zugedeckt war…..die Bilder werden recht gut zeigen wie genial das aussieht ๐Ÿ™‚ Ja…..und dann erst einmal 2 Stunden Pause ๐Ÿ˜€

Nachmittags stand dann wie gesagt der größte und schönste Dzong Thimphus an: Tashichho Dzong ๐Ÿ™‚ Da dieser Dzong auch gleichzeitig der Sitz der Regierung ist und wir daher auch erst um 16 Uhr rein durften mussten wir uns noch einmal ein paar Minuten gedulden…..denn, ja denn der König hatte Feierabend ๐Ÿ™‚ Auf seinem Weg zu seinem eigenen Palast (der für einen König garnicht sooo groß ist) durfte ihn dabei natürlich keiner stören. Fotos durften leider auch nicht gemacht werden ๐Ÿ™ Als ich die Sicherheitskräfte dann (natürlich aus Spaß) gefragt habe ob ein Video okay wäre haben sie auch erstmal gelacht…..um mir dann aber doch klar und deutlich mitzuteilen das dies auch nicht möglich sei ๐Ÿ˜‰ Versuch war es ja Wert ๐Ÿ˜› Dann also den Dzing angeschaut und er war wirklich groß. Leider durfte man in den Tempeln/Gebetsräumen keine Bilder machen โ€“ dafür aber vom Gebäude an sich was doch sehr imposant ist. Nach dem Dzong ging es noch auf eine Aussenseite an der ein Festplatz ist โ€“ von dort hatte man eine perfekte Sicht auf die Hinterseite des Dzong: Gigantisch ๐Ÿ™‚ Dann noch am Fluss etwas weitergelaufen um den Sonnenuntergang zu sehen und dann wieder zurück ins Hotel. Kurze Pause und Abendessen stand an ๐Ÿ˜‰ Wieder eine absolute Völlerei….aber für den Tagessatz den ich zahle darf man auch mal was erwarten ๐Ÿ˜› Abends sind wir dann noch einmal eine Runde gedreht um den Dzong und die Stadt im Dunkeln zu sehen….es war echt geil aber ich war dann auch mega müde. Da es auch mittlerweile böse kalt war haben wir dann noch ne Tee zusammen getrunken und dann ging es ins Bett ๐Ÿ™‚

Ja – wie man an meinem ausführlichen Blogeintrag und der Anzahl an Bilder sehen kann habe ich hier eine einzigartige Zeit….und das schreib ich nach 1 1/2 Tagen in diesem Land ๐Ÿ™‚



Koh Chang

25 11 2013

So โ€“ das ich zum einen doch recht lange auf Ko Chang war (am Ende sind es 11 Tage geworden) und zum anderen auch wirklich Relaxen und Nichts-Tun auf ein ganz neues Level gehoben habe mach ich nur eine kurze Aufzählung von den Dingen die ich so gemacht und erlebt habe…..der Rest wird durch die Bilder schon richtig beschrieben ๐Ÿ˜›

Aber erst einmal musste ich natürlich nach Koh Chang kommen – und das hat gedauert. Morgens in Siem Reap abgeholt, mit nem großen Bus an die Grenze befördert…..dann da Schlange stehen und nochmal Schlange stehen. Dann war mal wieder Warten angesagt bis ich von einem kleinen Busschen abgeholt wurde – vollgepackt bis oben hin habe ich dann recht ungemütliche Stunden verbracht bis es auf die Fähre nach Koh Chang ging. Dann nochmal eine Stunde Taxi gefahren um zum Lonely Beach zu kommen ๐Ÿ™‚ Von Freunden aus Deutschland die ich auf Koh Rong kennengelernt hatte, habe ich die Empfehlung bekommen doch im Paradise Cottage zu nächtigen……super Entscheidung war das ๐Ÿ™‚ Dort habe ich also dann 11 Tage verbracht: Habe einige Tage einfach nur faul in der Hängematte gelegen und insgesamt 3 Bücher gelesen. ich war zweimal angeln (einmal nachts – nicht so erfolgreich; einmal tags – erfolgreich), habe mit dem Roller eine Tour um die gesamte Insel gemacht, habe teils viel geschlafen weil teils gut gefeiert ๐Ÿ˜‰ Habe etlische wunderschöne Sonnenuntergänge anschauen dürfen, wurde super bekocht und habe mal wieder einige nette Menschen kennenlernen dürfen ๐Ÿ™‚ U.a. auch Meike und Conni aus München mit denen ich dann gestern Abend noch zusammen in Bangkok in der Sky Bar war….geniale Aussicht, schöner Abend und der teuerste Cocktail meines Lebens ๐Ÿ˜‰ Hat sich aber gelohnt! Ja – und jetzt bin ich wieder in Bangkok und bereits mich seelisch und moralisch auf den Bhutan vor ๐Ÿ˜€ Jep…..und jetzt lass ich wie immer die Bilder sprechen ๐Ÿ˜‰



Siem Reap

12 11 2013

Von Battambang ging es morgen in der Früh mit dem Boot nach Siem Reap. Die Fahrt hat insgesamt 7 Stunden gedauert und es ging durch den Fluss und am Ende noch einmal über den Tonle Sap See. Die Aussicht war größtenteils sehr interessant weil es vor allem zu Beginn dauernd durch kleine Fischerdörfer ging ๐Ÿ™‚ Zeitweise haben wir auf dem Dach des Boots gelegen โ€“ das jedoch recht schnell wieder gelassen da es doch mega heiß war!!! Mittags dann in Siem Reap angekommen sind wir dann direkt ins unser Guesthouse wo Pia und Max bereits auf uns gewartet haben. Da wir alle recht hungrig waren sind wir auf einen etwas ausserhalb gelegenen Markt gefahren (Namen habe ich leider vergessen) um dort etwas zu essen. Das hat dann auch mehr oder weniger geklappt, aber vorallem war es mal wieder interessant und spannend über so einen Local-Markt zu gehen. Rohes Fleisch liegt auf Holztischen und direkt nebendran (damit meine ich maximal 10 cm) schlafen 2 Babys um die Wette ๐Ÿ˜‰ Abends ging es dann mit der gesamten Gruppe in die Pub-Street….genauer gesagt ins Angkor What?! Dort haben wir dann auch bis in die Nacht getanzt und Spaß gehabt ๐Ÿ™‚

Der nächste Tag war dann doch eher entspannt. Anika, Philipp und ich sind gegen Mittag losgezogen um etwas zu essen. Da ich noch immer meine Postkarten aus Pai (Thailand) mit mir hatte und sie endlich abschicken wollte, haben wir dann Birefmarken und bereits neue Postkarten gekauft sodass ich endlich meine Thailand-Postkarten abschicken konnte ๐Ÿ™‚ Am frühen Abend waren Philipp und ich noch in der Nähe unseres Guesthouses Spießchen essen……mega-lecker ๐Ÿ˜€ Danach dann noch bisschen zusammen Spiele gezockt und dann ins Bett gefallen ๐Ÿ˜‰

Freitags stand dann unser erster Tag in Angkor an โ€“ Details dazu gibtโ€™s im Angkor-Kapitel ๐Ÿ˜‰ Als wir von Angkor zurückgekommen sind waren wir hundemüde und haben daher erst einmal im Zimmer gepennt. Am frühen Abend waren Max und ich dann zunächst Spießchen essen und danach mit Anika und Philipp noch im Stadtzentrum. Dort gibt es rund um die Pub-Street und den Night-Market einige Fressbuden und Souvenirläden. Wir haben uns einstimming für eine der Fressbuden entschieden um einen leckeren Pancake mit Banane und Nutella zu essen…..auf dem Rückweg nach dem Night-Market haben Philipp und ich uns noch einen Pancake gegönnt โ€“ einfach zu lecker ๐Ÿ˜€ Am Guesthouse angekommen dann noch ne Runde gezockt und dann ins Bett gefallen ๐Ÿ˜‰

 

Da wir am nächsten Tag sehr früh aufgestanden sind um den Sonnenaufgang am Angkor Wat zu sehen sind wir bereits gegen 12 Uhr mittags wieder zurück im Guesthouse gewesen und haben ein kurzes Nickerchen eingelegt ๐Ÿ˜‰ Philipp hat dann noch den Arzt kommen lassen da er seit Tagen Probleme mit seinem Ohr hatte. Nachdem der Arzt dann seinen Senf zu der Situation abgegeben hat sind wir ins Zentrum gegangen um Anthibiotika zu besorgen, mein doppelt-gekauften Lonely Planet vom Bhutan zu verkaufen (leider ohne Erfolg da einige Besitzer der Buchläden Bhutan als Land noch nie gehört hatten bzw meinten das die Ausgabe von 2011 zu alt sei auch wenn das die allerneuste ist) und gebratene Nudeln zu essen. Da Anika noch Joghurt besorgen wollte sind Philipp und ich bereits auf die kleine Brücke gegangen um dort zu essen…..und dann kam Anika mit einer der besten Überraschungen überhaupt zurück: Sie hatte in einem der Supermärkte das Eis Nogger-Shok gefunden…..Philipp und mein Lieblinseis โ€“ wir haben uns gefreut wie die Scheekönige ๐Ÿ˜€ Am späten Nachmittag haben wir dann bisschen rumgehangen bevor wir alle zusammen Kmer BBQ essen gegangen sind: Für uns gab es Rind, Strauß, Krokodil, Känguru, Schlange und Frosch ๐Ÿ˜‰ Außergewöhnliches Fleisch auch wenn nicht wirklich oberlecker! War schon interessant das alles mal probiert zu haben aber wirklich lecker oder besonders hat es nicht geschmeckt. Nach dem Essen sind wir dann zurück ins Guesthouse und haben auf den Abschied von Max und Pia noch ein bisschen was getrunken.

Tagsdrauf haben wir es sehr ruhig angehen lassen, waren gemütlich frühstücken, sind ein bisschen rumgelaufen, haben gepennt und waren abends natürlich nochmal was essen und sind über die Night-Markets geschlendert. Montags stand dann zunächst noch ein bisschen Angkor an bevor wir danach fleißig waren: So haben wir Postkarten geschrieben und abgeschickt, ich hab meinen Blog aktualisiert und meine Weiterreise nach Thailand und für den kommenden Tag einen Khmer-Kochkurs gebucht ๐Ÿ˜‰ Abends waren wir dann beim Inder essen….sehr lecker und für Anika und Philipp ein guter Einstieg bevor es bald nach Malaysia geht ๐Ÿ™‚

Jep โ€“ der nächsten Morgen und der Kochkurs. Ich bin bereits nachts um 3 Uhr aufgewacht, mega erkältet, Husten und Schnupfen des Todes, geschwitzt wie verrückt…..Alter hab ich mir nur gedacht โ€“ was geht denn hier ab?! Da ich aber keinen Fieber hatte konnte ich alles erdenklich Schlimme ausschließen und im Laufe des Tages ging es mir nach und nach auch wieder besser. Der Kochlurs war echt ganz witzig wenn auch nicht so genial wie in Thailand. Wir haben unter uns drei jeweils 3 Vor-, Haupt- und Nachspeisen aufgeteilt. So gab es Mango-Salat, frische und fritierte Frühlingsrollen, Cambodian Soup, Khmer Amok, Khmer Curry und dann noch jeweils ein Dessert aus grühnen Bohnen (das war auch das einzige was mir nicht geschmeckt hat), Kürbis und Banane. Nach dem Kochen sind wir nochmal über den Food-Market geführt worden bevor es dann total vollgefuttert zurück ins Guesthouse und für ein Nickerchen ins Bett ging ๐Ÿ™‚

Tagsüber haben wir es dann mal wieder ruhig angehen lassen und haben uns abends nur noch mit 4 Schwedinnen zum Essen verabredet mit denen ich in Vang Vieng war und die wir bereits noch einmal in Phnom Penh getroffen hatten.



Tempel von Angkor

11 11 2013

Angkor. Wenn man den Namen hört kann man nur ins Schwärmen geraten. Die meisten denken wohl direkt an Angkor Wat โ€“ aber Angkor bietet noch weit mehr als โ€žnurโ€œ Angkor Wat!!! Wer die Stadt nicht mit eigenen Augen gesehen hat kann sich die Größe, Weite und Schönheit dieser Anlage nur sehr, sehr schwer vorstellen!

Los ging es für uns freitags um 9 Uhr morgens. Bevor wir jedoch mit dem Sighseing loslegen konnten mussten die Tickets gekauft werden. Am Check-In wurden dann zunächst Fotos von uns gemacht, 40 US$ übergeben und schon hatten wir unsere 3-Tages-Tickets für Angkor ๐Ÿ™‚

Als erstes stand Angkor Thom für uns auf dem Programm. Der Komplex, der zeitweise rund 1 Millionen Menschen beherbergt hatte, ist einfach nur riesig. Wir haben ca 3 ยฝ Stunden dort verbracht und wäre es nicht so unglaublich heiß gewesen wären wir sicherlich noch länger dort geblieben. Wir haben uns den Bayon-Tempel angeschaut, der auf Grund der etlischen Köpfe die die Spitzen der Türme ziehren, bekannt und beliebt ist. Von dort ging es weiter zum Baphuon-Tempel, zu Phimeanakas und dann zu einem Essensstand um Pause zu machen ๐Ÿ˜‰ Von dort ging es dann weiter zu Prasat Suor Prat und von dort aus dann über die Elefanten-Terasse und den Central Square zurück zu unserem Tuk-Tuk-Fahrer.

Dieser hat uns dann zunächst zum Preah Khan Tempel gefahren โ€“ dies ist einer der größten Komplexe in Angkor, trotzdem garnicht so stark besucht (Im Bayaon-Tempel war ich zeitweise kurz vorm Ausrasten weil soooo viele Leute unterwegs waren ๐Ÿ™ ) und daher sehr schön zum Anschauen ๐Ÿ™‚ Mehrere Bäume haben Teile des Tempels in Beschlag genommen was sehr interessant und schön aussieht. Von dort ging es dann weiter zum Ta Som Tempel der um einiges kleiner ist aber eines der berühmtesten Motive in Angkor bietet: Ein Eigangstor das komplett von einem Baum umschlungen ist ๐Ÿ™‚

Mittlerweile waren wir doch schon etwas müde, haben aber dennoch noch den Eastern Baray, Eastern Mebon und Pre Rup besucht. Archtitektonisch gab es bei diesen Templen keine riesigen Überraschungen mehr, auch wenn sie immer noch sehr schön aussahen. Eigentlich wollten wir uns den Sonnenuntergang irgendwo anschauen, haben dann aber einstimmig entschlossen zurück ins Guesthouse zu fahren da wir zum einen komplett erledigt waren und zum anderen es am nächsten Tag bereits um 5 Uhr morgens losgehen sollte…..Sonnenaufgang am Angkor Wat ๐Ÿ˜‰

Jep โ€“ also um 4:45 der Wecker geklingelt, um 5 Uhr draussen gewesen, mit einer normalen Verspätung von 15 Minuten von einem anderen Tuk-Tuk-Fahrer abgeholt worden weil โ€žunserโ€œ Tuk-Tuk-Fahrer Probleme mit dem Roller hatte โ€“ also alles ganz normal verlaufen ๐Ÿ˜‰ Wir sind dann doch nocht recht pünktlich an Angkor Wat angekommen, den Sonnenaufgang neißen konnten wir aber leider nicht wirklich da dieser von Wolken bedeckt war. Nicht desto trotz war es schön zum ersten aml diese Stadt von Außen zu sehen….das Innere hatten wir uns für den späten Vormittag vorgenommen gehabt da zu dem Teitpunkt etwas weniger los sein sollte. Also direkt weiter zum Ta Prohm gefahren โ€“ aka Tomb Raider Tempel da ein kleiner Teil des Films dort gedreht wurde. Dieser Tempel ist ziemlich zerfallen und von riesigen Bäumen und deren Wurzeln teilweise komplett bedeckt. Wir waren so gut wie alleine dort (mit uns im gesamten Tempel evtl 10 Personen) sodass wir es sehr genießen konnten ๐Ÿ™‚ Wir sind auch überall rumgeklettert da keine Verbotsschilder zu sehen waren โ€“ erst nach dem Tempel haben wir im Reiseführer lesen können das es verboten sei rumzuklettern da es für den Tempel und die Besucher zu gefährlich sei…..naja โ€“ wussten wir ja nicht und von daher wars sehr cool ๐Ÿ˜€ Danach ging es dann an den ehemaligen Badesee des Königs โ€“ Sra Srang und den nahegliegenen Tempel Banteay Kdel, der uns nach Ta Prohm aber nicht wirklich umgehauen hat. Nach einer Ananas als Stärkung ging es dann zurück zu Angkor Wat der zu dem Zeitpunkt tatsächlich nicht komplett überlaufen war wie morgens. Auch wenn mich jetzt jeder zweite hassen wird โ€“ ich muss sagen das Innere von Angkor Wat hat mich garnicht so umgehauen. Klar war alles ganz nett und schön aber basierend auf der Sicht von Auße hatte ich mir Innen doch mehr versprochen….nicht falsch verstehen โ€“ es war immer noch sehr schön aber eben nicht atemberaubend. In Angkor Wat haben wir dann noch etwas Zeit verbracht bevor es dann als Schlusspunkt unseres zweiten Tages zum Bergtempel Phnom Bakheng ging. Der Tempel an sich war nichts besonderes, dafür war die Aussicht umso besser sodass man in der Ferne Angkor Wat aus dem Wald heraus erkennen konnte.

Sonntags hatten wir dann einen Angkor-freien Tag sodass wir gespannt unseren letzten Tag angegangen sind. Da wir nahezu alle Tempel bereits gesehen hatten haben wir uns auf die Roluos Tempel beschränkt. Zwei der drei Tempel waren auch wirklich schön anzusehen โ€“ Preah Ko und vorallem Bakong. Lolei war komplett mit Baugerüsten bedeckt und hätte auch ansonsten nicht viel hergegeben ๐Ÿ˜‰ Von daher ging es dann bereits nach 2 Stunden wieder zurück nach Siem Reap.

Jep โ€“ Angkor!!! Alle Temple waren interessant und schön…..unsere Tops waren mit Sicherheit Tha Prom, Bayon in Angkor Tom und Angkor Wat von außsen. Definitv eines meiner Highlight auf meiner Reise…..



Battambang

5 11 2013

Von Krakor ging es morgens um 9:30 mit dem Local-Bus nach Battambang. Wie immer musten wir bereits 30 Minuten vor Abfahrt am Busterminal sein โ€“ da das in Krakor lediglich Plastikstühle an der einzigen Strasse waren konnten wir noch 30 Minuten den doch interessanten und witzigen Verkehr betrachten ๐Ÿ™‚ Nach etwa 3 Stunden und gefühlt 30 Stops sind wir heil und gesunde in Battambang angekommen und wie gewohnt von 20 Tuk-Tuk-Fahrern willkommen geheißen worden ๐Ÿ˜‰ Wir sind dann aber recht schnell ins Asia Hotel abgestiegen und das war auch eine gute Wahl: 15 US$ für uns drei, AC und sauberes Badezimmer. Zur Mittagszeit sind wir dann erstmal losgezogen um Essen zu fassen โ€“ wir haben uns für den Smokin‘ Pot entschieden. Das Essen war okay, Service auch….aber nichts besonderes. Das Besondere gab es dann kurz danach als wir ein wenig durch die Stadt geschlendert sind: In einem Art Supermarkt gab es Milka-Schokolade. Die ganz große mit Karamell…..zwar für 6,50 US$ aber man gönnt sich ja sonst nichts ๐Ÿ˜‰ Danach sind wir weiter gezogen und haben uns u.a. den Wat Damrey Saw, den Wat Peachhaa, Wat Kandal, Wat Bovil und Wat Bo Knong angeschaut…..also mal ne richtig ausführliche Watwanderung ๐Ÿ˜‰ ๐Ÿ˜›

Danach waren wir durch das ganze Laufen und die Hitze doch sehr erledigt und haben uns gegen 17 Uhr ins Bett gelegt…..gepennt wie ne Eins haben wir ๐Ÿ˜€ Boah habe ich geschlummert ๐Ÿ˜‰

Nachdem wir dann irgendwie und irgendwann aufgewacht sind haben wir bisschen rumgehangen bevor wir dann auf den Night-Market sind um etwas zu essen. Das war nicht wirklich ein Night-Markt sondern einfach eine kleine Ansammlung von Essensständen โ€“ aber das Essen war gut ๐Ÿ˜‰ Danach sind wir zurück ins Hotel, haben noch eine Partie Qwirkle gespielt und sind dann gegen Mitternacht ins Bett gegangen…..ein guter und erfolgreicher erster Tag in Battambang würde ich sagen ๐Ÿ˜‰

Am nächsten Tag haben wir zunächst sehr gediegen bis um 10:30 geschlafen, uns fertiggemacht und dann ein Tuk-Tuk für den kompletten Tag klargemacht ๐Ÿ˜‰ Für uns sollte es zuerst zum Bambus-Train gehen, einem Gleis das in der Vergangenheit vorallem zum Transport von Reis und anderen Naturalien benutzt wurde. Hier haben Anika, Philipp und ich dann eine Tour auf einem der โ€žZügeโ€œ gemacht โ€“ Zug bedeutet in dem Fall 4 Rollen und eine Bambusmatte ๐Ÿ˜‰ War interessant, lustig aber sich aber sicherlich nicht genütlich. Von dort aus ging es dann zunächst weiter zu einer kleinen Tempelanlage und zu einem Fischerdorf bevor es dann eine kurze Pause gab wo wir Flughunde sehen konnten โ€“ die haben den kompletten Tag einfach im Baum abgehangen ๐Ÿ˜‰ Danach ging es dann zum Phnom Banan โ€“ einem Tempel den man nach 358 Stufen erreicht und laut Locals wohl als Vorbild für Angkor Wat diente…..etwas übertrieben aber dennoch ganz nett anzusehen ๐Ÿ˜‰ Als wir dort fertig waren ging es noch einmal eine Weile querfeldein mit dem Tuk-Tuk bevor wir dann am Phnom Sampeau angekommen sind. Dort ging es dann mit dem Jeep zum Gipfel des Bergs wo der eigentliche Temple stand, man eine überragende Aussicht über das Umland hat und den Sonnenuntergang genießen konnte ๐Ÿ™‚ Gegen 19 Uhr waren wir dann zurück im Hotel, waren schnell was essen und haben dann noch bisschen Spiele gezockt bevor es dann wie gewohnt supermüde ins Bett ging.

Für Morgen steht dann eine Bootsfahrt von Battambang nach Siem Reap an die wohl die schönste Bootsfahrt in Kambodscha sein soll…..sehr gespannt sind wir ๐Ÿ˜‰ Battambang war echt sehr schön und interessant, vorallem weil kaum Touristen vor Ort waren und man dadurch irgendwie Teil der Einheimischen war ๐Ÿ™‚



Phnom Penh II – Kompong Luong

3 11 2013

Von der Trauminsel Koh Rong ging es dann gemeinsam mit Zahra, Pia und Max zurück nach Phnom Penh. Am Tag danach haben wir mehr oder weniger nichts gemacht außer gegessen und uns über die Hitze beschwert ๐Ÿ˜‰ Ab ca 18 Uhr habe ich dann im Eingangsbereich des Hostels auf Anika und Philipp gewartet….die haben mir nämlich sehr präzise gesagt das sie am 30. abends ankommen würden โ€“ ob per Flieger oder Bus? Keine Ahnung ๐Ÿ˜‰ Gegen 22:00 kamen die beiden dann auch an und wir haben uns natürlich erst einmal herzlich begrüßt….nach fast einem Jahr auch verständlich. Das wurde dann auch mal mit ein paar Bier begossen bevor wir dann noch mit Zahra und einigen Locals in 2 Clubs gegangen sind….um kurz vor 4 waren wir dann im Bett ๐Ÿ˜€

Die darauffolgenden Tage waren bei mir durch Krankenhaus- und Arztbesuchen geprägt und wurden noch dadurch getopt das ich meine Trombosestrümpfe tragen musste (und das bei 35 Grad) und mich nicht wirklich bewegen sollte…..oberflächige Venenentzündung ๐Ÿ™

Naja โ€“ das ganze ist dann auch mal wieder ganz gut ausgegangen. Phil und Anika haben meistens mittags das gemacht was ich bei meinem ersten Besuch in Phnom Penh gemacht habe und abends waren wir immer zusammen essen โ€“ zum Ende hin auf den Night-Markt ๐Ÿ™‚

Sonntags haben wir dann früh morgens den Bus in Richtung Pursat genommen von wo aus man recht einfach nach Kompong Luong kommen sollte was das größte schwimmende Dorf Kambodschas ist. Wir also im Local-Bus dorthin gefahren. Irgendwann sind 4 weitere Touris bereits ausgestiegen und ich wollte wissen ob das denn schon Pursat sei worauf sie meinten das dies nicht Pursat sondern Krakor sei. Ich mal schnell im Reiseführer nachgesehen und bemerkt das das direkt neben Kompong Luong liegt – wir also einfach unsere Sachen geschnappt und bereits dort ausgestiegen ๐Ÿ˜‰ Haben auch direkt ein Hostel gefunden, dort die Zimmer bezogen, nen Rollerfahrer klargemacht der uns nach Kompong Luong gefahren hat und dort dann auch direkt eine Bootstour durch die Dörfer gebucht ๐Ÿ˜‰ Das ganze hat mich doch sehr an den Inle See in Myanmar errinnert – nur das irgendwie mehr Häuser in Kompong Luong waren und es dort auf dem Wasser alles gab: Schulen, Polizeistation, Post, Arzt, Tankstelle usw. War mal wieder sehr interessant wie alle das Leben auf dem Wasser meistern. Auf die Frage warum die Menschen denn nicht einfach aufs Land ziehen würde wo es doch um einiges leichter sei meinte unser Guide lediglich das es den Leuten gefällt auf dem Wasser zu leben—–ja, warum denn auch nicht ๐Ÿ˜‰ Witzig ist noch zu sagen das in 3 Monaten im Jahr die gesamte Fläche trocken ist und Autos oder Roller dort fahren wo heute komplett alles unter Wasser stand. Die Häuser, die alle auf Bambus schwimmen, werden auch nahezu jeden tag etwas verschoben um möglichst die meiste Zeit auf dem Wasser zu sein.

Jetzt entspannen wir gerade in unserem Hostel und werden morgen weiter nach Battambang fahren. Jeder der von Phnom Penh nach Battambang fährt und 1-2 Tage über hat sollte sich dieses Dorf auf keinen Fall entgehen lassen…